Tauchbasis eröffnen: womit man anfängt
Über Kompressor, Boot und Standort wird viel geredet. Was in den ersten Monaten tatsächlich Zeit frisst, ist etwas anderes: der Papierkram um jeden einzelnen Gast - und der lässt sich von Anfang an richtig aufsetzen, statt später umzustellen.
Die Reihenfolge, die sich bewährt
- Rechtsform, Genehmigungen, Versicherung. Was hier gilt, hängt vollständig vom Land ab - das ist der Teil, für den Sie vor Ort jemanden brauchen, der sich auskennt. Kein Text im Internet ersetzt das, auch dieser nicht.
- Verbandsanbindung. Sie entscheidet über Ausbildung, Materialien und einen Teil Ihrer Formulare.
- Abläufe. Wie kommt ein Gast von der Anfrage ins Wasser? Genau diesen Weg sollten Sie aufschreiben, bevor der erste Gast da ist.
- Ausrüstung und Wartung. Nicht nur kaufen, sondern gleich festlegen, wie Sie festhalten, was wann zum Service muss.
- Gästedaten. Was fragen Sie ab, was lassen Sie unterschreiben, wo liegt das - und wer darf es sehen.
Am Anfang mit Papier zu starten, "bis der Laden läuft". Nach zwei Saisons liegen tausend Blätter im Schrank, niemand findet etwas, und die Umstellung ist zehnmal aufwendiger als am ersten Tag. Der Check-in ist der billigste Teil der Gründung, wenn man ihn gleich richtig macht.
Was Sie am ersten Tag brauchen
- Einen Gesundheitsfragebogen in den Sprachen Ihrer Gäste.
- Risikoaufklärung und Haftungsausschluss mit Ihrem Namen darin.
- Ihre eigenen Hausregeln - und sei es nur eine halbe Seite.
- Einen Weg, Zertifizierungen zu prüfen und festzuhalten.
- Notfallkontakte und einen Notfallplan, den Ihre Gäste kennen.
- Eine Ablage, die auch in zwei Jahren noch durchsuchbar ist.
Was warten kann
Eine eigene Buchungssoftware, ein Onlineshop, ausgefeilte Statistiken. Das sind Werkzeuge für Probleme, die Sie in der ersten Saison noch nicht haben. Was Sie ab dem ersten Gast haben, ist der Check-in.
Der günstige Einstieg
Diver ID kostet in der Gründungsphase praktisch nichts: Die ersten 20 Gast-Check-ins sind kostenlos, danach wird pro Gast abgerechnet statt pro Monat - ab 0,39 Euro, als Guthaben, das drei Jahre gültig bleibt. Es gibt keine Grundgebühr, die in einer schwachen Vorsaison weiterläuft, und für Ihre Gäste ist die Nutzung ohnehin kostenlos. Alle Preise zuzüglich gegebenenfalls anfallender Umsatzsteuer.
Häufige Fragen
Was brauche ich als Erstes, wenn ich eine Tauchbasis eröffne?
Nach den rechtlichen Dingen vor Ort: einen sauberen Ablauf für Gesundheitsfragen, Aufklärung, Haftung und Zertifizierungen. Das betrifft jeden einzelnen Gast ab dem ersten Tag.
Lohnt sich Software schon für eine neue, kleine Basis?
Für Buchung und Statistik meist noch nicht, für den Check-in ja - der Aufwand pro Gast ist von Anfang an derselbe, und eine spätere Umstellung ist deutlich mühsamer als ein sauberer Start.
Was kostet Diver ID in der Anfangszeit?
Die ersten 20 Gast-Check-ins sind kostenlos. Danach zahlen Sie pro Gast ab 0,39 Euro aus einem vorausbezahlten Guthaben, das drei Jahre gültig bleibt - keine Grundgebühr, kein Abo.
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Account in wenigen Minuten angelegt, die ersten 20 Gast-Check-ins sind geschenkt. Kein Abo, keine Grundgebühr, keine Zahlungsdaten nötig.
